Mörbisch am See (Gemeinde)






PLZ (Postleitzahl) : 7072

KFZ (Autokennzeichen) : EU

Vorwahl (Telefon) :0 26 85

Höhe : 122m


Information

Mörbisch am See liegt im nördlichen Burgenland am südwestlichen Ufer des Neusiedlersees, ca. 70 km südöstlich von Wien.

Geografie



Geografische Lage

Der Ort liegt südlich direkt an der Staatsgrenze zu Ungarn, am Südwestufer des Neusiedler Sees. Es hat einen sehr breiten Schilfgürtel, so dass man den See nur über einen 1950 aufgeschütteten Damm erreichen kann. Am Ende des Dammes befinden sich die Seebühne, das moderne Seebad Mörbisch, der Yachthafen, zwei Schifffahrtsunternehmen, die den Fährbetrieb nach Illmitz bedienen, Tennis- und Beachvolleyballplätze, eine Segel- und Surfschule, sowie ein Bootsverleih.

Nachbargemeinden




* Rust
* Sankt Margarethen
* Fertőrákos (Ungarn) (deutsch Kroisbach)
* Illmitz (gegenüber am Seeufer)

Klima



Durch die Lage Neusiedlersee herrscht ein mildes, pannonisches Klima vor.

Geschichte



Mörbisch war bereits 5000 v.Chr. besiedelt. Auch die Römer hatten Siedlungen hier.Erstmals urkundlich erwähnt wurde Mörbisch 1244 als ''Possessio Meggyes''. Der spätere deutsche Ortsname stammt aus dem Ungarischen.Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Komitat Sopron). Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Trotzdem war die ganze Wirtschaft und Kultur bis 1945 nach Ödenburg (Sopron) ausgerichtet.

Politik



Bürgermeister ist Peter Vargyas von der SPÖ. Amtsleiter ist Franz Schindler. Die Mandatsverteilung (23 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 14, ÖVP 6, FPÖ 1, Grüne 0 und FBL 2 Mandate.

Kultur und Sehenswürdigkeiten



Die Hofgassen in Mörbisch sind seit 2001 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Musik und Theater



Weithin bekannt sind die Seefestspiele Mörbisch, bei denen jeweils im Juli und August Operetten österreichischer Komponisten gespielt werden. Dazu kommen die Veranstaltungsserie „Musik im Park“, bei der Konzertaufzeichnungen auf einer Großbildleinwand vorgeführt werden, sowie regelmäßige Gästekonzerte und Auftritte der Volkstanzgruppe.

Wirtschaft und Infrastruktur



Weinbau

Mörbisch ist mit seiner Lage im Anbaugebiet Neusiedlersee-Hügelland ein traditioneller Weinbauort. 500 Hektar Rebfläche werden von 100 Winzern bewirtschaftet; ausgeschenkt wird u.a. in den 15 Heurigenschenken des Ortes.

Fremdenverkehr



Mörbisch am See zählt mit rund 113.000 Übernachtungen jährlich (2005)http://www.wien-konkret.at/reisen/ausflugsziele/neusiedlersee/ zu den größten Tourismusgemeinden des Burgenlandes. Mit dem Aufschwung des Fremdenverkehrs im Burgenland hat auch Mörbisch profitiert; durch die Seefestspiele Mörbisch wurde dieser Effekt noch verstärkt. Gleich neben Seebühne liegt das 1996 ausgebaute und erweiterte Mörbischer Seebad mit Liegewiesen und einer eigenen Bade- und Ruheinsel sowie einer Erlebnisbad-Infrastruktur. Wie das gesamte Burgenland ist ist Mörbisch mit einem engen Netz an Radwegen ausgestattet. So verbindet der Radweg B31 die Gemeinde mit dem „Burgenland-Jubiläumsradweg“ und der Neusiedler-See-Radweg führt ebenfalls durch Mörbisch. Für Nordic-Walking-Sportler wurden in Kooperation mit den Nachbargemeinden Rust und Oggau 15 Touren entwickelt.

Verkehr



Mörbisch ist nur auf dem Straßenweg erreichbar. Das Straßennetz endet am Grenzübergang zu Fertőrákos (dt. Kroisbach) in Ungarn, der jedoch nur für Radfahrer und Fußgänger geöffnet ist. Von anderen Seegemeinden gibt es planmäßige Bootsfahrten (Radfähre).This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the Wikipedia article Mörbisch_am_See










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Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.


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